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Erstmals gibt das Modern Sound[s] Orchestra ein Adventskonzert – mit enormer Resonanz

Es war angerichtet für einen stimmungsvollen Konzertabend: ein vollbesetztes Orchester, eine festlich illuminierte Markuskirche und ein Publikum, das mit 550 Personen so zahlreich erschienen war, dass es keine freien Plätze mehr gab. Das ist auch nicht verwunderlich, denn die Qualität des Modern Sound[s] Orchestra (MSO) ist längst kein Geheimtipp mehr: Auch jenseits des „harten Kerns“ der Enthusiastinnen und Enthusiasten hat sich das sinfonische Blasorchester einen Ruf erarbeitet – mit anspruchsvollem Programm. Denn auch das Adventskonzert bestritt das MSO mit Werken, die man teilweise kennt, die aber so gespielt sind, wie man es nur vom MSO kennt. So kam nach zweieinhalb Stunden wirklich jeder auf seine Kosten.

 

 

Freundinnen und Freunde der weihnachtlichen Filmklassiker ließen zu den Soundtracks aus „Kevin – allein zu Haus“, „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ und „Der Polarexpress“ die Bilder vor ihrem inneren Auge ablaufen. Klassiker wie „Sleigh Ride“, „Mary’s Boy Child“ und „God Rest Ye Merry Gentleman“ erhielten durch Henning Klingemanns Interpretation die typische MSO-Klanggebung. Zeit zum Innehalten bot Steven Reinekes Komposition „Heaven’s Light“ – mit zarten, fast zerbrechlichen Tönen arbeitete das Seelzer Blasorchester eine sehr melancholische, aber zugleich hoffnungsvolle Stimmung heraus. Seine stilsichere Wandlungsfähigkeit bewies es dagegen in Peter Tschaikowskys „Nussknacker-Suite“, in der die vielen bekannten Ohrwürmer des Balletts eine spezielle Leichtigkeit mit sich brachten.

 

 

Dass an Weihnachten auch der Wunsch nach Frieden in den Vordergrund rückt, bewies das MSO durch die Gestaltung des Programms vor der Pause: Hier gab es ein Zusammentreffen von Mykola Leontowytschs „Ukrainian Bell Carol“ und der „Russian Christmas Music“ von Alfred Reed als Gegenpol. Auf diese Weise gelang dem Orchester ganz ohne Worte eine klare Botschaft.

 

 

Mit diesem besonderen Mix spielte sich das MSO in die Herzen des Publikums, das mit Standing Ovations dankte. Beim Hinausgehen schaute man nicht nur bei Klingemann und seinen Musizierenden, sondern auch beim Publikum in äußerst zufriedene Gesichter. Viele bedankten sich für einen „wundervollen Abend“ als „krönenden Abschluss eines 2. Advent“ und fanden es schlichtweg „zauberhaft“.

 

 

Allzu lang dauert ein Wiedersehen mit dem MSO glücklicherweise nicht. Bereits an dem Wochenende 24./25. Februar gastiert das Blasorchester im Theater am Aegi in Hannover und in der CD-Kaserne Celle für seine Neujahrskonzerte – die ebenfalls friedvoll zum Motto „Frei sein!“ angelegt sind. Weitere Informationen dazu finden Sie hier

(ja)

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